Unfallkasse Baden-Württemberg

Gemeinsame Deutsche Arbeitsschutzstrategie (GDA)

Mensch und Arbeit. Im Einklang.

Gemeinsam Handeln - jeder in seiner Verantwortung. Diese Leitlinie prägt seit 2008 das deutsche Arbeitsschutzsystem. Vor diesem Hintergrund haben sich Bund, Länder und Unfallversicherungsträger unter Beteiligung aller relevanten Arbeitsschutzakteure, insbesondere der Sozialpartner, auf ein abgestimmtes Konzept für eine "Gemeinsame Deutsche Arbeitsschutzstrategie" (GDA) verständigt Mit dem Ziel, die Sicherheit und die Gesundheit der Beschäftigten bei der Arbeit zu erhalten, zu verbessern und zu fördern sowie zur langfristigen Kostenentlastung der Unternehmen und der sozialen Sicherungssysteme wurden gemeinsame Arbeitsschutzziele und Handlungsfelder unter Federführung der DGUV erarbeitet und von den Trägern der GDA (Bund, Länder und Unfallversicherungsträger) festgelegt.


Als zentrale Ziele für die erste GDA-Periode  von 2008 bis 2012  wurden Verbesserungen von Sicherheit und Gesundheitsschutz mit den Zielen "Verringerung von Arbeitsunfällen", "Verringerung von Hauterkrankungen" und "Verringerung von Muskel-Skelett-Erkrankungen" identifiziert. In der Nationalen Arbeitsschutzkonferenz haben die Träger der GDA mehrere Arbeitsprogramme entwickelt und beschlossen, die kooperativ und arbeitsteilig von Staat und Unfallversicherung gemeinsam mit den Betrieben umgesetzt werden.


Die inzwischen angelaufene 2. GDA-Periode wird den Zeitraum 2013 bis 2018 abdecken und ihren Fokus auf die neuen Ziele "Verbesserung der Organisation des betrieblichen Arbeitsschutzes", "Verringerung von arbeitsbedingten Gesundheitsgefährdungen und Erkrankungen im Muskel-Skelett-Bereich" sowie "Schutz und Stärkung der Gesundheit bei arbeitsbedingter psychischer Belastung" richten.


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